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Wissenswertes

Wie kann ICH eigentlich nachhaltig sein?

Nachhaltigkeit.
Ein momentan sehr großes Thema. Du willst auch anfangen, nachhaltig zu leben?
Dann gibt es hier genau 7 Tipps, wie Du dein Ziel erreichen kannst:

STEP NUMBER ONE:

Weniger Konsum – mehr Freude
Der Minimalismus wird gerade in der Nachhaltigkeit groß geschrieben.
Dies solltest Du in Zukunft auch probieren.
Brauchst Du wirklich alle Klamotten, die in deinem Schrank schon sehnsüchtig darauf warten, von dir nach Ewigkeiten mal angezogen zu werden? Auch hier fängt Nachhaltigkeit schon an. Miste doch am besten mal Deinen gesamten Kleiderschrank aus und überlege, ob du wirklich noch alles brauchst. Die Klamotten, die Du aussortiert hast, kannst Du wieder in den Kreislauf einbringen, z.B. durch Abgabe an Hilfsorganisationen, soziale Einrichtungen oder Wohltätigkeitsbasare.

STEP NUMBER TWO:

Auch beim wöchentlichen Einkauf kannst Du versuchen, nachhaltiger zu werden. Nimm doch beim nächsten Mal einfach einen Stoffbeutel mit, um Plastiktüten und so auch Müll zu vermeiden. Oder du gehst einfach anstatt in den Supermarkt auf einen Wochenmarkt, denn dort ist die Ware wesentlich weniger im Plastik umpackt. Auch die Waren, die Du kaufst, können durch nachhaltigere getauscht werden. Hast Du zum Beispiel schon mal was von einer Zahnbürste aus Bambus gehört? Oder anstatt Einwegrasierer zu benutzen kannst Du auch ganz easy und simpel auf Rasierhobel umsteigen. In Hildesheim haben wir sogar einen Unverpacktladen „grammliebe“, schau dort auf jeden Fall mal vorbei!
Kleiner Tipp: Nachhaltig leben kann nicht nur richtig Spaß machen, Du kannst auch Unmengen an Geld damit sparen.

STEP NUMBER THREE:

Wer kennt es nicht? Nochmal schnell in das Auto steigen, um in die Stadt oder zu Freunden zu fahren. Das ist ab sofort, soweit es geht, OUT. Wenn du nachhaltiger Leben lernen willst, solltest Du versuchen, Auto oder Busfahren zu meiden. Stattdessen kannst Du einfach das Fahrrad nehmen oder – wenn es möglich ist – einfach zu Fuß gehen. Auch Flüge solltest Du versuchen zu meiden, wenn es jedoch fast unmöglich ist, um einen Flug drum herum zu kommen, dann denk doch mal an Direktflüge.
Die bringen Dich nicht nur superschnell an Dein Ziel sondern entlasten die Umwelt dank keiner Zwischenstopps.

STEP NUMBER FOUR:

Du kannst auch viele Dinge ganz leicht wiederverwenden. So wird zum Beispiel aus einem alten T-Shirt mit Löchern ein neuer Topflappen und ein neues Geschirrtuch. Schmeiß nicht Dinge direkt weg, sondern überlege, ob Du sie in irgendeiner Weise noch benutzen könntest.

STEP NUMBER FIVE:

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum heißt es jedes Jahr erneut in der Weihnachtszeit. Doch dabei stellt sich häufig die Frage, was für ein Baum die Rolle des Weihnachtsbaums übernimmt: Ein echter oder künstlicher?
Die Antwort darauf ist einfach: Ein echter!
Die Herstellung von Plastikweihnachtsbäumen produziert weit mehr CO2 als die Produktion echter Bäume. Diese produzieren außerdem noch Sauerstoff. Obwohl künstliche Bäume jedes Jahr erneut verwendet werden können, halten sie bei weitem nicht lang genug, dass der CO2-Austoß ausgeglichen wird.
Echte Tannen hingegen werden zwar abgeholzt, werden aber auch für genau diesen Zweck auf Plantagen gezüchtet. Ohne Nachfrage nach echten Weihnachtsbäumen, würden diese also gar nicht gepflanzt werden.
Am besten kaufst Du aber einen eingetopften Weihnachtsbaum. Dieser kann auf die Plantage zurückkehren und erneut genutzt werden, bis er zu groß ist und im Wald weiterlebt.

STEP NUMBER SIX:

Weniger Müll ist immer gut. Besonders wenn es um Lebensmittel geht.
Versuch demnächst, die Reste vom Essen aufzuheben und möglichst an einem anderen Tag zu essen. Auch muss nicht immer nach Rezept gekocht werden. Werde selbst kreativ und versuche vorhandene Lebensmittel neu zu kombinieren. Vielleicht kreierst du ja ein neues Lieblingsgericht.

STEP NUMBER SEVEN:

Stelle Dinge selbst her.
Hast Du schon mal selber Seife gemacht oder Kerzen gezogen? Das sind nicht nur tolle nachhaltige Geschenkideen, sondern Du weißt, was drin ist, und kannst Gegenstände deinen Vorstellungen nach gestalten.
Auch durch das Anbauen von Obst und Gemüse im eigenen Garten, kannst du Bio essen, ohne vorher Lebensmitteln nach dem entsprechenden Siegel abzusuchen.

ACHTUNG:

Auch bei augenscheinlicher Nachhaltigkeit sollte man auf geringeren Konsum achten und an seine Mitmenschen denken. Second-Hand ist beispielsweise eine tolle Möglichkeit gebrauchtes wiederzuverwenden. Du solltest aber trotz der niedrigeren Preise nicht mehr kaufen, als du eigentlich brauchst. Manche Menschen haben nicht die Möglichkeit teuer einzukaufen und sind daher von solchen Läden abhängig. Veranstalte lieber eine Kleidertauschparty mit deinen Freunden.

AUßERDEM:

Achte bei deinem Einkauf auf diese und mehr Nachhaltigkeitssiegel:

Marlene Hilbert, Juliane Geisler (12/20)

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