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Das Mozarthaus in Wien

Nur wenige Meter vom Stephansdom entfernt, befindet sich in der Domgasse Nr. 5 das von außen unscheinbar aussehende Mozarthaus. Erst beim Eintritt in das Haus wurde dieses Gebäude als ein Beispiel für das Leben in Wien im 17. Jahrhundert deutlicher. Auf drei von den insgesamt vier Etagen des Gebäudes kann man im Mozartmuseum viele neue Dinge über den Musiker lernen. Einen privaten Einblick in sein Leben gibt die sich in der ersten Etage befindende Mozartwohnung. In diesem geräumigen Apartment, bestehend aus vier Zimmern, zwei Kabinetten und einer Küche, soll er zusammen mit seiner Frau Konstanze und deren gemeinsamen Kindern drei Jahre lang (1784-1787) gelebt haben. Diese Wohnung ist die teuerste, größte und vornehmste Wohnung, in der er jemals gewohnt hatte und es ist die einzige Wiener Wohnung Mozarts, die erhalten geblieben ist.

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Die Geschichte der Wiener Kaffeehäuser

Kaffeehäuser gehören seit Jahrhunderten zur Wiener Tradition. Ob zum Zeitungslesen oder Treffen mit Freund*innen, die Cafés bieten den Bürger*innen einen gemütlichen und wunderschönen Ort, um stundenlang zu verweilen. Durchschnittlich verbringen die Wiener*innen rund 40 Minuten pro Tag in einem Café.

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Die Kunst der Wiener Straßen

Wer schonmal durch Wien gegangen ist, dem wird auffallen, dass Wien viel bunter und farbenfroher ist als viele andere Städte. Das liegt wahrscheinlich an den unzählbaren Graffiti, die überall in der Stadt zu sehen sind. Fast stündlich wird eine weitere Lackschicht auf Wände gesprüht, wodurch neue Bilder entstehen und alte verschwinden.

Am auffälligsten sind die Kunstwerke, die sich an den Wänden des Donaukanals befinden, da hier die Künstler*innen ganz legal ihre Sprühdosen zücken können. Nicht nur Wiener Graffiti-Künstler*innen verewigen sich so in Österreichs Hauptstadt – mittlerweile sind die Kaiwände des Kanals ein beliebtes Ziel für Künstler*innen aus aller Welt, um dort ihr Werk zu hinterlassen. Nicht nur zum Selbstsprayen reisen viele an, denn die Wände gelten auch als ein beliebtes Fotomotiv. Die Akzeptanz für Graffiti und Street-Art ist in der Stadt Wien, insbesondere am Donaukanal, höher als in jeder anderen Stadt. Viele befragte Anwohner*innen tolerieren es nicht nur, sondern freuen sich darüber, dass „die Stadt Farbe bekommen hat“ und solange die Kunstwerke „ästhetisch und kunstvoll blieben“, seien sie sogar gewünscht.

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LGBTQIA+ in Wien – eine bedeutende europäische Stadt als Vorreiter für eine Bewegung und wichtiger Mittelpunkt für eine moderne Gesellschaft

Lange Zeit wurden in Wien wie im Rest der Welt Menschen, die der LGBTQIA+ Community angehören, benachteiligt und aktiv bedroht. Vor allem während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch noch nach der Gründung der Republik Österreichs waren sie diskriminierender Gesetzgebung und gesellschaftlicher Verfolgung ausgesetzt. Seitdem hat sich aber vieles verändert und es gab in vielen Belangen deutliche Verbesserungen und Fortschritte – in Wien so wie überall auf der Welt. In deren Folge ist die LGBTQIA+ Community heute weitestgehend akzeptiert, vor allem in größeren Städten. Und Wien mit seinen vielen Veranstaltungen und Projekten nimmt dabei eine wichtige Vorreiterrolle ein.

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Barrierefreiheit in Wien? – Eine Stadt setzt sich hohe Ziele

Ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für einen neuen Wohnort oder ein Reiseziel ist für manche Menschen, ob die Stadt oder der Ort barrierefrei ist bzw. was dafür getan wird, damit dies erreicht wird. Barrierefreiheit ist nicht nur für Menschen mit Behinderung wichtig, sondern auch für Kinder, Eltern mit Kleinkindern oder auch ältere Menschen. Die Nutzungsqualität wird also für alle Personen gesteigert, wenn die Stadt möglichst barrierefrei ist. Die Stadt Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, dass grundsätzlich ein selbstbestimmtes Leben ohne fremde Hilfe möglich sein soll. Es soll also eine systematische, dauerhafte und nachhaltige Minimierung von Barrieren geben. Durch umfangreiche Möglichkeiten ist es für Menschen, die mobilitätseingeschränkt sind, trotzdem möglich, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und durch vielfältige Angebote von Museen und anderen Einrichtungen kann man trotz einer Seh- oder Hörbehinderung Kunst und Kultur erleben.

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Die UNO-City in Wien

Bereits im Kaiserreich war Wien als Hauptstadt ein politisches Zentrum. Im Laufe der weiteren Geschichte blieb sie das nicht nur als österreichische Hauptstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier die Neutralität Österreichs unterzeichnet und im Kalten Krieg lag die Stadt kurz vor dem Eisernen Vorhang, der Grenze, die die westliche Welt quer durch Europa von der östlichen teilte. Diese zentrale Lage war der Hauptgrund, warum die Vereinten Nationen (engl.: United Nations, UN) 1967 beschlossen, hier ihren dritten Sitz nach New York und Genf zu errichten, der am 23. August 1979 eröffnet wurde. Das Vienna International Centre (VIC) besteht aus mehreren Gebäuden, die 19 Abteilungen und Organisationen der UN beherbergen, u.a. die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Das VIC wird auch UNO-City genannt und ist tatsächlich wie eine kleine Stadt aufgebaut. Da das Gebäude nicht auf österreichischem Staatsgebiet liegt, sondern internationaler Raum ist, hat es eine eigene Post sowie einen Kindergarten und eine U-Bahn-Station

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Editorial (3/21)

Demokratie – eine wichtige Säule unserer Gesellschaft und des Staates. Aber was ist das genau und wie wird dieses Prinzip umgesetzt? All das wollen wir in dieser Ausgabe klären. Passend zu den Wahlen, die dieses Jahr auf Bundesebene, aber auch auf Kreisebene stattgefunden haben.

Zusätzlich gibt es wie immer spannende Buchempfehlungen, leckere Rezepte, interessante Biographien und vieles mehr.

Dana Leonie Dietrich (12/21)

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Gewinnspiel zur Ausgabe

Zu dieser Ausgabe gibt es ein Kreuzworträtsel! Die Antworten findet ihr in den Artikeln! Schickt uns das Lösungswort via schuelerzeitung@andreanum.net. Unter den richtigen Einsendungen wird ein Preis verlost.

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Neuzugang

Liebe Schulgemeinschaft,

ich freue mich, dass ich seit diesem Schuljahr die Schüler:innenzeitung „Der Andreaner“ unterstützen darf.
Ich finde die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu bestimmten Themen – wie zum Beispiel zu dem relevanten und interessanten Thema der Demokratie der aktuellen Ausgabe – aufzuschreiben, andere zu informieren oder zu unterhalten, eine wunderbare Möglichkeit des Austausches.   
Durch und mit Worten werden Sichtweisen, gar Welten erschaffen, in denen man sich selbst verorten und weiterbilden kann. In denen man Emotionen erleben, Erkenntnisse wahrnehmen oder Ideen wachsen lassen kann, die aber auch kontrovers diskutiert werden können. Nach Artikel 5 unseres Grundgesetzes hat jede:r „das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern“ und weiter wird die Pressefreiheit gewährleistet. Demnach stellt die Schüler:innenzeitung selbst eine Möglichkeit der Partizipation (Teilhabe) dar, in deren geschützten Raum ihr als Schüler:innen  Demokratie einüben könnt. Ihr seid das Sprachrohr der Schulgemeinschaft sowie des Schullebens und ihr könnt durch eure Beiträge die für euch wichtigen Themen herausstellen – sei es die Demokratie, der Klimawandel, die Frage nach Gerechtigkeit, neue Freizeittrends oder oder oder…

Wir freuen uns, wenn ihr interessante Beiträge oder Ideen habt und uns damit unterstützt.

Jennifer Nomrowski


Wir bedanken uns gleichzeitig herzlich bei Herrn Surborg, der die Zeitung immer sehr unterstützt und bei der Neugründung geholfen hat.

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Freiheit hat viele Dimensionen

Wenn es eine Sache gibt, deren Mangel wir in letzter Zeit intensiv erleben durften, dann ist es Freiheit, die Freiheit, Restaurants zu besuchen, um die Welt zu reisen oder auch nur mal eine Feier mit der Familie zu veranstalten. Viel eher würden wir Nachrichten großer Festivitäten in Zeiten von Corona-Einschränkungen alles andere als positiv auffassen, egal wie sehr, oder gerade weil wir die eigene Freiheit vermissen. Vermutlich fällt es leicht, mit solchen Empfindungen zu sympathisieren, nachdem wir sie nun seit über einem Jahr erleben. Gleichzeitig sind wir allerdings keine allzu großen Freunde der Querdenker oder anderer Verschwörungsmythen, die neben seltsamer, realitätsferner Weltsicht auch gerne behaupten, genau hierfür zu kämpfen: Für die Freiheit.