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Jens Eisels „Cooper“ – Warum man True Crime literarisch vergessen kann

Jens Eisels „Cooper“ (Piper, 2022), ist ein Roman, nach dessen Lektüre man sich wundern mag, wo man hier das Meisterwerk verpasst hat. Natürlich sollte man Zitaten auf dem Einband niemals uneingeschränkt vertrauen, aber immerhin ist hier die Rede von einer „True Crime Story mit Tiefgang, psyhologisch subtil und spannend erzählt“ und über „den Mut der Verzweiflung, die Zukunftsgläubigkeit der USA unter Nixon und die Härte des Lebens“. Was nach einem amerikanischen Roman klingt, wie man ihn von T.C. Boyle erwarten würde, stammt jedoch von einem deutschen Autor. Die hier verkündeten Themen bleibt er schuldig.

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Der ganz große Traum – Der ganz große Interpretationsspielraum

Ich muss gestehen, dass ich nicht gerade begeistert war, als meine Oma mir in Form einer DVD einen Vorschlag für einen Filmabend unterbreitete. Ein Blick – und in der Tat genügt hierzu ein Blick – verriet mir, dass es sich bei dem Ding in meiner Hand um eine deutsche Filmproduktion handelte und wer ihn kennt, weiß, dass viele deutsche Filmproduktionen einen gewissen Beigeschmack haben. Als jemand, der für den größten Teil seines Lebens versuchte, den Kontakt mit Ballsport zu vermeiden und ironischerweise vor allem als Ballmagnet im Einsatz zu sein schien, steigerte sich diese Begeisterung auch nicht gerade, als sie mir erklärte, dass es sich um nichts anderes als um eine Verarbeitung der Entstehungsgeschichte des Fußballs in Deutschland handelte. Aber waren meine Sorgen berechtigt?

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Oper Carmen – klassisches Werk trifft modernen Aktivismus

„Und lieb´ ich dich, nimm dich in Acht“, singt Titelrolle Carmen in der gleichnamigen Oper von George Bizet, welche Sie diese Spielzeit im TfN besuchen konnten. Doch diese Warnung war vergebens. Nicht nur einer, sondern mehrere Männer versuchen bei Carmen ihr Glück, nur teilweise von Erfolg gekrönt. Schlussendlich wählt Carmen Don Jose aus, der aus Liebe zu ihr sogar vom Militärdienst desertiert und sich ihrer kriminellen Bande anschließt. Dieses Glück ist allerdings nur von kurzer Weile. Das Paar streitet sich häufiger und Carmen verlässt Don Jose für einen anderen. Jener will dies nicht zulassen und ersticht Carmen, welche sich weigert, zu ihm zurückzukehren.

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Welche Podcasts wie und warum?

Politik ist für viele jüngere Menschen kein sehr spannendes Thema – der erste Gedanke ist fast immer: „Es ist halt nur ein Schulfach und die richtige Politik betrifft einen ja noch nicht oder wenn, kann man eh noch nicht mitentscheiden.“. Wenn man sich aber doch auf das Thema einlässt und intensiver darüber nachdenkt, erkennt man schnell, dass es auch anders sein kann. Denn auch wenn der Eingangssatz im Ansatz zutrifft, bedeutet dies nicht, dass Politik nicht trotzdem ein spannendes Thema sein kann und es auch interessant und wichtig sein kann, sich mit der Politik und vor allem der aktuellen auseinanderzusetzen. Denn irgendwann kann man mitentscheiden und dann sollte man dieses Recht auch unbedingt nutzen. Dann aber ist es von großem Vorteil, wenn man sich schon früher mit den verschiedenen Aspekten befasst hat und sich eine eigene und fundierte Meinung bilden konnte. Es sind schließlich die eigenen Rechte, über die man bei einer Wahl entscheidet, selbst bei einer scheinbar unbedeutenden Kommunalwahl. Denn die Politik und Wahlen sind die Grundpfeiler der Demokratie und unserer gesamten Gesellschaft.

Aus diesem Grund sind hier ein paar Podcasts, mit denen man sich auf interessante Art und Weise schnell und unkompliziert mit der Politik, aber auch deren Verbindungen in andere gesellschaftlichen Felder, wie z.B. der Geschichte, auseinandersetzen kann.

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Ein paar App Empfehlungen

Jede:r hat mit dem Lernen und Organisieren der Hausaufgaben mal Probleme.
Deswegen folgen hier ein paar Apps, die im Alltag helfen können:

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Code Orestes

In dem Roman „Code Orestes – das auserwählte Kind“, das von Maria Engstrand geschrieben wurde und 2018 erschienen ist, geht es um zwei 12-jährige Kinder, die Chiffren (ver-schlüsselte Texte), die entschlüsselt werden müssen, um das Geheimnis eines Briefes lösen zu können.

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‚Momo‘

In ‚Momo oder die seltsame Geschichte von den Zeitdieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück brachte‘ von Michael Ende, Autor der ‚Unendlichen Geschichte‘ und des ‚satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches‘, geht es um das junge Waisenmädchen Momo, das in der Ruine eines alten Amphitheaters lebt und von den freundlichen Stadtbewohnern versorgt wird.

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Das Zukünftige MCU

!SPOILER WARNUNG!: Avengers Endgame, Infinity War, Loki-Serie

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„Ich bin eine Frau, ich kann so widersprüchlich sein, wie ich will.“

Downton Abbey – Serie (6 Staffeln, 52 Folgen)

Aus heutiger Sicht mag dieser Satz unangenehm sexistisch klingen, doch vor 100 Jahren kam man damit als hochangesehene Gräfin in England noch ganz gut durch. Als Teil des wohl beliebtesten britischen Historiendramas bringt einen Lady Violet Crawley, Dowager Countess of Grantham, nicht selten zum Schmunzeln, wenn sie, dargestellt von der Schauspiel-Legende Dame Maggie Smith, auf ihre unverwechselbare Art die Ansichten einer äußerst konservativen Adligen wiedergibt.

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Schulroman mal anders

Buchempfehlung: „Nennt mich nicht Ismael!“

Wer kennt diese Geschichte nicht? Allein ein seltsamer Name erweist sich nicht selten als Ursprung unangenehmer Mobbing-Erfahrungen im Schulalltag. Doch fehlt vom klassischen, ausgekauten Mobbingroman hier jede Spur: Unser Schüler heißt Ismael, Ismael Leseur und ist nicht, oder zumindest nicht bloß, durch eigenwillige oder törichte Eltern, sondern aufgrund einer urkomischen Geburtsgeschichte, deren ausführliche Wiedergabe sich das Buch keinesfalls ausspart, nach Ismael aus Moby Dick benannt. Prompt diagnostiziert er sich das „Ismael-Leseur-Syndrom“, welches er für sämtliche Leiden und Probleme seines Lebens verantwortlich macht.