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Das Meer

Die Erde besteht aus rund 71% Wasser. Diese großen Mengen an Wasser nennen wir das Meer. 31.7% des Weltmeeres sind 4000-5000 Meter tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 Metern Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Meer. Dort leben sehr viele Säugetiere wie Delfine oder Wale, aber auch sehr viele Korallen, Algen oder andere Pflanzen. Es sind erst 5% des Meeres erforscht. Wegen der Erderwärmung schmilzt das Eis und so steigt auch der Meeresspiegel schnell.

Helena Hirschfeld (06/21)

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Essen rund um die Welt

Essen ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Es kann nicht nur unheimlich gut schmecken, es ist sogar lebensnotwenig. Essen kann aber auch super faszinierend sein, denn überall auf der Welt isst man anders. Zum einen unterscheiden sich die Gerichte und wie sie zubereitet werden, zum anderen unterscheiden sich die Essgepflogenheiten rund um die Welt.

Während man in Deutschland gerne Vollkornbrot mit Käse zum Frühstück isst, ist das schon ein paar hundert Kilometer weiter westlich ganz anders. In Frankreich z. B. frühstückt man normalerweise Croissants. Es gibt Länder, in denen nur ein Kaffee mit einer kleinen Backware als Frühstück reichen (Italien, Spanien), aber es gibt auch Länder wie z. B. die Türkei, in der das Frühstück eine sehr ausgiebige Mahlzeit darstellt. Dort isst man zum Frühstück traditionellerweise Schafskäse, Rührei, Oliven, Tomaten, Gurken, Paprika, Honig, Sesamkringel, Knoblauchwurst und Tee zum Frühstück. Auch England ist für sein ausgiebiges Frühstück berühmt. Speck, Bohnen („Baked Beans“), Pilze, Würstchen, „Black Pudding“ (eine regionale Art Blutwurst), Spiegelei und Tee mit Milch gehören dort zu einem gewöhnlichen Frühstück dazu. Während man in Niger Maisfladen mit Bohnen-Pfannkuchen und Hirse- oder Maisbrei frühstückt, isst man in Indonesien Nasi Goreng (Reis mit Gemüse und Hühnerfleisch) oder Süßkartoffeln zum Frühstück.

Bild: Nasi Goreng ist ein Reisgericht mit Gemüse und Hühnerfleisch, das man in Indonesien zum Frühstück ist.
ttps://www.yummy.ph/recipe/nasi-goreng-recipe-a1715-20191127

In Mexiko wird normalerweise nicht so wie in Deutschland dreimal am Tag gegessen, sondern fünfmal. Es fängt an mit dem „ganz normalen“ Frühstück, das meistens in Form von Zerealien zu sich genommen wird. Auch das Mittagessen findet ähnlich wie in Deutschland statt. Dort gibt es meistens zwischen 13 und 15 Uhr Suppe, Reis oder Bohnen als Vorspeise, ein Hauptgericht und dann noch einen Nachtisch. Allerdings haben die Mexikaner*innen noch je eine Mahlzeit dazwischen. Die sogenannte „Almuerzo“ findet meistens zwischen 10 und 12 Uhr statt und beinhaltet üblicherweise sandwich-artige Tortillas oder Maisprodukte wie der sogenannten „Sopes“ (Kuchen aus Maismehl) oder die „Memelas“ (gegrillte dünne Fladen aus Maismehl) mit Bohnen, Fleisch, Avocado und Soße. Zwischen dem Mittag- und dem Abendessen gibt es dort noch die sogenannte „Merienda“, die meistens aus süßem Brot und heißer Schokolade oder Atole (einem Getränk aus Maisbrei) besteht. Ein typisches Gericht für das Abendessen in Mexiko sind Tacos.

Bild: Tacos sind ein typisches Abendessen in Mexiko, wo man insgesamt fünf Mahlzeiten am Tag hat.
https://purelimon.de/vegane-tacos-super-easy-und-lecker/

Viele ostasiatische Länder wie China, Indien oder Japan sind, genauso wie viele Länder Afrikas, für ihr scharfes Essen berühmt. Dort ist es üblich, dass fast jedes Gericht mit Chili gewürzt wird.

Auch die Essgepflogenheiten sind überall unterschiedlich.

Insgesamt essen weniger als 10% der Weltbevölkerung mit Messer und Gabel.

Den zweiten Platz belegen Stäbchen als Hilfsmittel beim Essen und Platz eins nimmt das Essen mit den Händen ein.

Bild: Ein großer Teil der Weltbevölkerung isst mit Stäbchen.
https://www.pinterest.de/pin/138626494765326137/

In China ist es ein Kompliment, wenn man beim Essen Geräusche von sich gibt, dadurch weiß der/die Köch*in, dass es geschmeckt hat. In Georgien ist es üblich, dass der/die Gastgeber*in ein Glas Wein über der Tischdecke auskippt, damit die Gäste wissen, dass sie kleckern dürfen, und während es in Deutschland als höflich angesehen wird, beim Essen beide Hände auf dem Tisch zu haben, ist es in den USA üblich, erst das ganze Essen klein zu schneiden und dann mit einer Hand auf dem Schoß zu essen. In Portugal gilt es als extrem unhöflich nachzusalzen oder nachzupfeffern, das gilt als Beleidigung gegen die/den Köch*in.

Bild: Die meisten Menschen auf der Welt essen mit den Händen. Oft tut man das ausschließlich mit der rechten Hand.
https://blog.shantitravel.com/de/asien/sri-lanka-rundreise/sri-lanka-essen.htm

In Tansania gehört es sich nicht, pünktlich zu einer Essenseinladung zu erscheinen, man sollte 15-30 Minuten später als zur verabredeten Uhrzeit da sein. In arabischen Ländern gilt die linke Hand als Tabu. Die darf weder zum Essen (dort wird auch oft mit den Händen gegessen), noch zum Annehmen von Gegenständen verwendet werden. Obwohl es in vielen Ländern üblich ist, den Teller komplett leerzuessen, um zu zeigen, dass es geschmeckt hat, ist genau dies in Ländern wie Korea oder Ägypten ein Zeichen dafür, dass man noch Hunger hat. Sobald man dort fertig mit Essen ist, lässt man zumindest einen kleinen Rest des Essens auf dem Teller.

Bild: Die Essgewohnheiten sind vielfältig und rund um die Welt unterschiedlich. Hier ist eine Mahlzeit in Korea zu sehen.
https://www.objektmoebel-journal.de/was-die-koreanische-kueche-zu-bieten-hat/

Überall auf der Welt bildet das Essen eine notwendige Lebensgrundlage, darüber hinaus dient es aber auch dem Genuss und als soziales Ereignis, das in jeder Gesellschaft in unterschiedlicher Art gestaltet wird.

Anne B. (06/21)

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KUBA

Kuba ist bei vielen Leuten ein beliebtes Urlaubsziel. Das liegt daran, dass Kuba wunderschöne Sandstrände von unglaublicher Länge und tropisches Wetter hat. Die südliche Seite der Insel zeigt in die Karibik und die Hauptstadt Havanna (im Spanischen, was man dort spricht, heißt sie „la Habana“) im Norden, liegt an dem Golf von Mexiko. Der Name „Kuba“ kommt daher, dass Kolumbus in seinen Briefen schreibt, dass er auf einer Insel gelandet ist, die die Menschen dort Cubao, Cuban oder Cibao nannten. Kolumbus machte Kuba daraus. Da Kolumbus jede Insel, die er entdeckte, Spanien überschrieb, wird in Kuba immer noch, wie in vielen amerikanischen Ländern, spanisch gesprochen.                                                                               

Kuba wurde 1492 von Kolumbus entdeckt. 19 Jahre später, also 1511, besetzte Spanien die Insel in Mittelamerika. 150 Jahre darauf, etwa 1762, eroberte Großbritannien Kuba und trat sie ein Jahr später wieder an Spanien ab. Kuba unterstand den USA seit 1898. In Folge der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren kam ein Mann namens Fulgencio Batista y Zaldívar, der vom 16.1.1901 bis zum 6.8.1973 lebte, an die Macht. Er wurde von den USA von 1940-1944 unterstützt. Er wurde 1952 Militärdiktator. Fidel Castro Ruz vertrieb ihn mit seinen Guerilla-Kämpfern. Fidel Castro wurde Ministerpräsident und verwandelte Kuba in einen sozialistischen Staat. Die von den USA geleitete und organisierte Landung von Exil-Kubanern scheiterte 1961. In der Kubakrise kam es zu einer Konfrontation zwischen der UdSSR und den USA, die beide Staaten zum Rand eines Atomkrieges brachte. Nach der Blockade Kubas durch die USA holte die Sowjetunion ihre Raketen wieder in die UdSSR. Trotz des Zusammenbruches des Ostblocks 1989/1990 lehnte die Castro-Regierung politische Reformen ab. Allerding gab es dann ein paar vorsichtige Reformen, nachdem die Sowjetunion ihre Wirtschaftshilfe zurückzog und Kuba damit vor ein wirtschaftliches Problem stellte.

Ein kubanischer Peso ist gerade circa 34 europäische Cents wert. Erst seit diesem Jahr gibt es nur noch Peso Cubano und nicht mehr den an den amerikanischen Dollar gebundenen Peso Convertible.

Zum Frühstück gibt es in Kuba meistens einen starken Kaffee mit warmer Milch. Beim Mittag- und Abendessen gibt es häufig warmen Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch mit Gemüse und Reis. Besonders beliebt sind frittiertes Fleisch oder Fisch. Außerhalb von Hotelanlagen gibt es kaum private oder staatliche Restaurants. Nach Kuba existiert kein regelmäßiger Schiffverkehr. In Kuba werden die Sraßen auch anders benutzt, zum Beispiel zum Getreidetrocknen. Immer wieder trifft man Leute, die auf einen kleinen, von einem Pferd gezogenen Wagen, oder auf Rollern fahren. An vielen Orten stehen Leute unter Brücken und warten auf eine Mitfahrgelegenheit.

Das US-amerikanische Gefangen-Lager Guantanamo, das sich in dem Marine-Stützpunkt Guantanamo Bay Naval Base befindet, ist in Kuba.

Jonas Boltzendahl (06/21)


Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#/media/Datei:Downtown_Scene_with_Capitolio_-_Centro_Habana_-_Havana_-_Cuba.JPG

https://de.wikipedia.org/wiki/Kubanischer_Peso#/media/Datei:KubanischerPeso1896R.jpg https://de.wikivoyage.org/wiki/Kuba

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Nachhaltigkeit – was heißt das eigentlich?

Was ist Nachhaltigkeit? Für die einen heißt es weniger shoppen, für andere biologischer Leben, und für wieder andere heißt es, nur das zu beanspruchen was man auch braucht. Nachhaltigkeit kann für jeden etwas anderes sein. Man kann in vielem nachhaltig sein. 

Hier sind Statements von verschiedenen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern:

„Nicht unnötig viel Plastik kaufen, Müll trennen“

„Darauf achten, was man konsumieren muss und was nicht“ 

,,Die Technologie anlegen, die lange hält und Nutzen bringt“

„Die Ressourcen sparen, sodass noch andere Generationen auf der Erde leben können“

Es gibt also viele verschiedene Meinungen über Nachhaltigkeit.

Aber hinter allen Meinungen steht oft der Grundgedanke, man sollte nur so viel nehmen, wie man braucht.

Besonders aus der Corona-Pandemie kann man lernen, dass es nichts bringt, Toilettenpapier und Nudeln anzuhäufen, obwohl man doch sonst auch mit dem normalen Einkauf ausgekommen ist.

Grundsätzlich bedeutet Nachhaltigkeit also, auch an andere zu denken und nur soviel zu benutzen wie man braucht.

Ophélie Salimata Wuttke (12/20)

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Caesar war queer

Geschichtswissen, das man nicht in der Schule lernt #1

Im antiken Rom war es nichts Besonderes, einen gleichgeschlechtlichen Partner zu haben. Entscheidender war eher, welchen Part man(n) dabei einnahm. Dabei ging es um Machtdemonstrationen: Der aktive Part beim Sex (also die Person, die wir heute umgangssprachlich „Top“ nennen würden) hat die Macht und wurde eher mit „Männlichkeit“ assoziiert. Daher war es auch eine Art von Statussymbol, wenn man als männlicher Patrizier unterwürfige Männer ehm… vögelte, um eben jene Macht zu demonstrieren.

Caesar könnte man also nach heutigen Bezeichnungen also als etwas wie „bisexuell“ bezeichnen, denn er war zwar mit Frauen liiert, es ist aber davon auszugehen, dass er durchaus auch Beziehungen mit Männern hatte, was jedoch für diese Zeit kein Problem darstellte.

Einen Skandal gab es allerdings, als Gerüchte aufkamen, dass Caesar, als er mit 20 Jahren als Botschafter nach Bithynien (Königreich in Kleinasien, später römische Provinz) reiste, ein Verhältnis mit dem König Nikomedes gehabt hätte und dabei den „passiven“ Part einnahm. Auch wenn dies nie bestätigt wurde, belustigte dieser Skandal viele Soldaten und Untertanen und es entstanden einige hämische Verse. Catull (der Name sollte den älteren von euch aus dem Lateinunterricht bekannt vorkommen) veröffentlichte angebliche den berühmten Vers „Gallias Caesar subegit, Nicomedes Caesarem“ (ein Zeugma, für alle Fans von Stilmitteln), was so viel heißt wie „Caesar bezwang Gallien, Nikomendes den Caesar“ und selbst Cicero bemerkte wohl, dass die Jungfräulichkeit des Nachkömmlings der Venus in Bithynien verloren gegangen sei. In manchen Quellen wird Caesar sogar als „Königin von Bithynien“ bezeichnet, um sich über ihn lustig zu machen.

Dies war übrigens nicht der Einzige Skandal Caesars Sexleben betreffend: Auch seine Liaison mit Cleopatra, beziehungsweise die Vermutung, Caesar sei der Vater ihres Sohnes, war wohl ein großes Thema.

Eine ausländische Königin zu schwängern war eben fast so schlimm, wie sich von einem ausländischen König besteigen zu lassen.

Nun ja, die Wahrheit dieser Geschichte wird bestritten, Fakt ist aber, dass es die Gerüchte gab, vielleicht mit dem Ziel einer Diskreditierung Caesars, und sich diese bis zu den Iden des März im Volksmund hielten. Und queer war Caesar ziemlich sicher.

Was denkt ihr, hat Caesar „Bottom-Energy“? Kennt ihr weitere geschichtliche Personen, von denen niemand weiß, dass sie queer waren? (Einer meiner Favoriten ist da Vinci, aber dazu vielleicht später mehr)

Ich freue mich über Kommentare (gern auch von Latein- und Geschichtslehrer*innen)

Dana Leonie Dietrich (01/21)

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Wie kann ICH eigentlich nachhaltig sein?

Nachhaltigkeit.
Ein momentan sehr großes Thema. Du willst auch anfangen, nachhaltig zu leben?
Dann gibt es hier genau 7 Tipps, wie Du dein Ziel erreichen kannst:

STEP NUMBER ONE:

Weniger Konsum – mehr Freude
Der Minimalismus wird gerade in der Nachhaltigkeit groß geschrieben.
Dies solltest Du in Zukunft auch probieren.
Brauchst Du wirklich alle Klamotten, die in deinem Schrank schon sehnsüchtig darauf warten, von dir nach Ewigkeiten mal angezogen zu werden? Auch hier fängt Nachhaltigkeit schon an. Miste doch am besten mal Deinen gesamten Kleiderschrank aus und überlege, ob du wirklich noch alles brauchst. Die Klamotten, die Du aussortiert hast, kannst Du wieder in den Kreislauf einbringen, z.B. durch Abgabe an Hilfsorganisationen, soziale Einrichtungen oder Wohltätigkeitsbasare.

STEP NUMBER TWO:

Auch beim wöchentlichen Einkauf kannst Du versuchen, nachhaltiger zu werden. Nimm doch beim nächsten Mal einfach einen Stoffbeutel mit, um Plastiktüten und so auch Müll zu vermeiden. Oder du gehst einfach anstatt in den Supermarkt auf einen Wochenmarkt, denn dort ist die Ware wesentlich weniger im Plastik umpackt. Auch die Waren, die Du kaufst, können durch nachhaltigere getauscht werden. Hast Du zum Beispiel schon mal was von einer Zahnbürste aus Bambus gehört? Oder anstatt Einwegrasierer zu benutzen kannst Du auch ganz easy und simpel auf Rasierhobel umsteigen. In Hildesheim haben wir sogar einen Unverpacktladen „grammliebe“, schau dort auf jeden Fall mal vorbei!
Kleiner Tipp: Nachhaltig leben kann nicht nur richtig Spaß machen, Du kannst auch Unmengen an Geld damit sparen.

STEP NUMBER THREE:

Wer kennt es nicht? Nochmal schnell in das Auto steigen, um in die Stadt oder zu Freunden zu fahren. Das ist ab sofort, soweit es geht, OUT. Wenn du nachhaltiger Leben lernen willst, solltest Du versuchen, Auto oder Busfahren zu meiden. Stattdessen kannst Du einfach das Fahrrad nehmen oder – wenn es möglich ist – einfach zu Fuß gehen. Auch Flüge solltest Du versuchen zu meiden, wenn es jedoch fast unmöglich ist, um einen Flug drum herum zu kommen, dann denk doch mal an Direktflüge.
Die bringen Dich nicht nur superschnell an Dein Ziel sondern entlasten die Umwelt dank keiner Zwischenstopps.

STEP NUMBER FOUR:

Du kannst auch viele Dinge ganz leicht wiederverwenden. So wird zum Beispiel aus einem alten T-Shirt mit Löchern ein neuer Topflappen und ein neues Geschirrtuch. Schmeiß nicht Dinge direkt weg, sondern überlege, ob Du sie in irgendeiner Weise noch benutzen könntest.

STEP NUMBER FIVE:

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum heißt es jedes Jahr erneut in der Weihnachtszeit. Doch dabei stellt sich häufig die Frage, was für ein Baum die Rolle des Weihnachtsbaums übernimmt: Ein echter oder künstlicher?
Die Antwort darauf ist einfach: Ein echter!
Die Herstellung von Plastikweihnachtsbäumen produziert weit mehr CO2 als die Produktion echter Bäume. Diese produzieren außerdem noch Sauerstoff. Obwohl künstliche Bäume jedes Jahr erneut verwendet werden können, halten sie bei weitem nicht lang genug, dass der CO2-Austoß ausgeglichen wird.
Echte Tannen hingegen werden zwar abgeholzt, werden aber auch für genau diesen Zweck auf Plantagen gezüchtet. Ohne Nachfrage nach echten Weihnachtsbäumen, würden diese also gar nicht gepflanzt werden.
Am besten kaufst Du aber einen eingetopften Weihnachtsbaum. Dieser kann auf die Plantage zurückkehren und erneut genutzt werden, bis er zu groß ist und im Wald weiterlebt.

STEP NUMBER SIX:

Weniger Müll ist immer gut. Besonders wenn es um Lebensmittel geht.
Versuch demnächst, die Reste vom Essen aufzuheben und möglichst an einem anderen Tag zu essen. Auch muss nicht immer nach Rezept gekocht werden. Werde selbst kreativ und versuche vorhandene Lebensmittel neu zu kombinieren. Vielleicht kreierst du ja ein neues Lieblingsgericht.

STEP NUMBER SEVEN:

Stelle Dinge selbst her.
Hast Du schon mal selber Seife gemacht oder Kerzen gezogen? Das sind nicht nur tolle nachhaltige Geschenkideen, sondern Du weißt, was drin ist, und kannst Gegenstände deinen Vorstellungen nach gestalten.
Auch durch das Anbauen von Obst und Gemüse im eigenen Garten, kannst du Bio essen, ohne vorher Lebensmitteln nach dem entsprechenden Siegel abzusuchen.

ACHTUNG:

Auch bei augenscheinlicher Nachhaltigkeit sollte man auf geringeren Konsum achten und an seine Mitmenschen denken. Second-Hand ist beispielsweise eine tolle Möglichkeit gebrauchtes wiederzuverwenden. Du solltest aber trotz der niedrigeren Preise nicht mehr kaufen, als du eigentlich brauchst. Manche Menschen haben nicht die Möglichkeit teuer einzukaufen und sind daher von solchen Läden abhängig. Veranstalte lieber eine Kleidertauschparty mit deinen Freunden.

AUßERDEM:

Achte bei deinem Einkauf auf diese und mehr Nachhaltigkeitssiegel:

Marlene Hilbert, Juliane Geisler (12/20)

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Die Sprache der Kaninchen

Die meisten, bis schon fast alle, haben bestimmt ein Haustier. Ihr wollt bestimmt alle mit ihnen reden. Hier gibt es ein paar Hinweise für die Kaninchensprache:

Wenn ein Kaninchen neugierig ist, zeigen die Ohren nach vorne und auch beide Ohrmuscheln zeigen nach vorne. Wenn das Kaninchen unentschlossen ist, zeigt ein Ohr voller Tatendrang nach vorne und das andere Ohr hält sich ängstlich im Hintergrund.

Eine andere häufige Frage ist außerdem bei vielen, wieso manche Kaninchen lange und große Ohren haben und andere kleine und kurze Ohre haben. Das liegt an der Rasse. Zum Beispiel hat der Farbenzwerg sehr kleine und kurze Ohren, während der Deutsche Riese riesig große Ohren hat, was auch der Name schon verrät. Die meisten Menschen haben jedoch Zwergwidder.

Helena Hirschfeld (01/21)

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Mobbing im Tierreich

Der Begriff ,,Mobbing“ wurde ursprünglich von dem österreichischen Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz erstmals im Jahr 1963 für die raffinierten Verteidigungsstrategien der Tiere verwendet. Dieses Phänomen, bei dem sich mehrere Artgenossen zusammenschließen, um einen kräftemäßig überlegenen Feind zu vertreiben, wird auch „Hassen“ genannt. Dieses ist im Tierreich weit verbreitet:

Singvögel und Bienen mobben genauso wie Erdmännchen, Affen und sogar einige Fischarten.

Ziel dabei ist es, den Feind so stark zu belästigen oder zu verwirren, dass er das Weite sucht. Vögel erreichen dies zum Beispiel durch lautes Gezwitscher und permanente Sturzflüge auf den Feind, bei denen sie kurz vor der Kollision schlagartig die Richtung wechseln. Andere Vogelarten, besonders Möwen, gehen sogar soweit, sich über das Opfer ihrer „Hassattacke“ zu erbrechen. Erdmännchen schützen sich vor gefährlichen Schlangen, indem sie ihnen durch Tritte Sand in die Augen schleudern, während bei Fischen beobachtet wurde, wie sie eine Muräne durch ständiges Anstupsen in die Flucht schlugen. Etwas brutaler geht es bei den Bienen zu: Einige Arten pflegen es, Hornissen, die ihnen gefährlich werden könnten, zu ihrem Stock zu locken, um sie dort in eine Art Mantel aus vielen Bienen einzuhüllen. Durch die Flügelschläge entsteht eine unangenehme Hitze, die schließlich zum Tod der Hornisse führt.

Das Mobben im Tierreich muss jedoch nicht zwangsläufig zur Verteidigung gegen andere Arten dienen. In Affenrudeln zum Beispiel ist es ein fester Bestandteil der Bildung der Rangordnung. Affen im Teenager-Alter versuchen, sich dadurch einen Platz in einer starken Gruppe zu sichern, da solche in der strengen Hierarchie des Rudels bessere Chancen auf Anerkennung haben und die Rangordnung mitbestimmen. Wenn es für sie von sozialem Vorteil ist, greifen sie sich gegenseitig an und führen meist blutig endende Kämpfe untereinander aus. Nachdem ein Affe sich in einem Rudel den Rang des Alphamännchens erkämpft hat, schützt es sich vor Angriffen starker Konkurrenz durch möglichst viele Verbündete, die es durch Akte des Vertrauens, wie zum Beispiel die gegenseitige Fellpflege, gewinnt.

Das Mobben ist also keine grausame Erfindung des Menschen, sondern stammt von unseren unmittelbaren Vorfahren ab und kann somit theoretisch als „vollkommen natürlich“ bezeichnet werden. Da in unserer Gesellschaft jedoch grundsätzlich jeder gewisse Rechte hat, die von anderen Menschen nicht missachtet werden dürfen, und durch die sich unsere „Rangordnung“ ganz klar von der der Tiere unterscheidet, sollte diese Tatsache keinesfalls als Berechtigung für das Mobbing in Schulen, Arbeitsplätzen und anderen Gruppen gesehen werden.

Alea Unger (05/19)

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Wohlfühlen im eigenen Körper

Bin ich zu dick? Bin ich zu dünn? Was denken wohl die Anderen über mich? Entspreche ich der Norm?

Diese und mehr Fragen stellen sich viele Jugendliche in Deutschland. Viele denken, sobald das Wort ,,Esstörung“  fällt eher an Magersucht oder Bulimie. Unter Magersucht versteht man eine schwere psychische Erkrankung von meist Mädchen und jungen Frauen, die oft ein verzerrtes Bild ihres Körpers haben. Obwohl diese schon meist sehr untergewichtig sind, fühlen sie sich meist trotz rapider Diäten immer noch zu dick. Im Gegensatz zu der Magersucht versteht man unter Bulimie eine ,,Ess-Brechsucht“, bei der Btroffene durch Essanfälle sehr viel Nahrung zu sich nehmen, diese jedoch durch Schuldgefühle wieder ,,loswerden“ durch Methoden wie Erbrechen oder Hungern.

Jedoch  ist auch die sogenannte Adipositas ,,Fresssucht“ auch eine Form der Essstörung. Frauen und Mädchen erkranken öfter an Magersuch und Bulimie, jedoch leiden Männer und Jungen im Gegensatz zum anderen Geschlecht öfter an der ,,Binge-Eating-Störung“. Dies ist eine Art der Esstörung, bei der Betroffene sich mit sogenanten ,,Fressattacken“ regelrecht den Magen vollschlagen, bis sie unangenehme Sättigung spühren. Der Unterschied zu Bulimie ist hierbei, dass Betroffene nur sehr selten zu Gewichtsreduzierenden Mitteln wie Erbrechen, Sport oder Hungern greifen. Jedoch bleibt doch immer noch die Frage, wieso das Ganze? Sollte man sich nicht wohl in dem Körper fühlen, in dem man steckt?

Diese Frage stellen sich sicher nicht nur Aussenstehende wie Familie, Freunde und Bekanntenkreis, sondern auch die jeweiligen Beteiligten. Allerdings wird es ja nicht umsonst Sucht genannt. Auch wenn alle Essstörungen so unterschiedlich scheinen, dies haben sie zumal gemeinsam.

Teilweise wissen ,,Süchtige“ kurzzeitig gar nicht mehr, wofür sie dies machen, da sie nur noch diese eine Zahl auf der Waage sehen, die täglich sinken MUSS ( Besipiel Magersucht oder Bulimie). Durch diese Sucht entstehen auch oft psychisch, chronische Krankheiten wie Depressionen oder Psychosen. Jedoch ist es gar nicht so einfach als Aussenstehender zu helfen, da diese meistens nur Wut, Trauer und Enttäuschung der Betroffenen abbekommen.

Auch wenn Essstörungen psychische Krankheiten sind, können diese zu großen physischen Problemen führen.

Das Beste ist also zum Beispiel einen Hausarzt aufzusuchen. Was viele Beteiligte sich jedoch erstmal durch den Kopf gehen lassen müssen ist, dass sie krank sind, was sich viele vorerst gar nicht eingestehen.

Alles in einem kann man sagen, dass auch die Essstörungen eine ernstzunehmende Krankheit, die auch durch psychomatische Hilfe bekämpft werden kann und sollte.

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Magersucht durch Tastsinn behandeln

Die Ursache von Anorexie ist bei vielen Patienten*innen eine falsche Selbsteinschätzung von ihrem eigenen Körper. Bei einem Test, bei dem Betroffene ihren Taillenumfang mithilfe eines Seiles schätzen müssen, schätzen sie diesen oft fast dreimal so groß wie er eigentlich ist. Martin Grunwald von der Universität Leipzig verknüpft dieses Phänomen mit einer Einschränkung der Tastsinneswahrnehmung und seine jahrelangen Testergebnisse beweisen die Richtigkeit dieser These. Er behandelt Magersüchtige indem sie sich mehrere Minuten pro Tag in einem taucherkleidung-ähnlichen Neoprenanzug bewegen sollen. Und im Gegensatz zu vielen verbalen oder medikamentösen Behandlungen zeigt diese Therapie mithilfe von Stimuli der eigenen Körperwahrnehmung tatsächlich eine Wirkung. Leider gibt es aber noch keine wissenschaftliche Studie, die eine Wirkung zweifelsfrei belegen könne, da es sehr schwer ist, finanzielle Förderung für klinisch-psychologische Forschung zu erhalten.

Dana Leonie Dietrich (07/19)