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Das Zukünftige MCU

!SPOILER WARNUNG!: Avengers Endgame, Infinity War, Loki-Serie

Zurzeit ist Marvel auf Social Media ziemlich präsent. Nachdem Avengers Endgame, das große Finale der bisherigen Filme, herauskam, herrschte für kurze Zeit Funkstille, doch schon länger hat Marvel viele neue Serien und Filme angekündigt.
Geplante Serien sind: „What If…?“ (Sommer 2021), „Ms. Marvel“ (Ende 2021), „Hawkeye“ (Ende 2021), „She-Hulk“ (??), „Moon Knight“ (??), „Secret Invasion“ (??), „Ironheart“ (??), „Armor Wars“ (??), „The Guardians of the Galaxy Holiday Special“ (Ferien 2022) und „I am Groot“ (??).
Geplante Filme sind: „Black Widow“ (9. Juli 2021), „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ (3. September 2021), „Eternals“ (5. November 2021), „Spider-Man: No Way Home“ (17. Dezember 2021), „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ (25. März 2022), „Thor: Love and Thunder“ (6. Mai 2022), „Black Panther: Wakanda Forever“ (8. Juli 2022), „The Marvels“ (11. November 2022), „Blade“ (??), „Ant-Man and The Wasp: Quantumania“ (17. Februar 2023) und „Fantastic Four“ (??).

Bisher sind die Marvel Serien „WandaVision“, „The Falcon and The Winter Soldier“, „Loki“ (alle auf Disney+ zu sehen) und „Marvel’s M.O.D.O.K.“ (auf hulu zu sehen) erschienen.
Besonders die Disney+ Serien haben Marvel viele neue Fans beschafft, denn diese wurden auch durch Social Media immer berühmter, denn auf Plattformen wie Instagram oder TikTok gibt es viele Accounts, deren Inhalte komplett auf Marvel basieren. Z.B. meinte Olivia Rodrigo, dass „WandaVision“ ihre liebste Marvel-Serie sei. Dennoch empfehle ich, von Anfang an mit den Marvel Filmen in der chronologischen Reihenfolge zu starten, denn dann versteht man die vielen Flashbacks und Anspielungen auf das davor geschehene.

In der aktuellen „Loki“-Serie, von welcher jeden Mittwoch eine neue Folge erscheint, geht es um den Adoptivbruder Thors (Loki), welcher eigentlich im Film „Avengers Infinity War“ stirbt, der die Zeitlinie (den Verlauf der Zeit) durcheinander bringt. Denn in dem Film „Avengers Endgame“ reisen die Avengers in die Zeit des Films „The Avengers“ und da ihnen dort ein Fehler unterläuft, fällt Loki der Tesserakt (eine mächtige Waffe) in die Hände, was nicht mehr dem Fluss der Zeit entspricht, weswegen Loki von dem TVA (eine Art Zeitpolizei) gefangen genommen. Bisher sind zwei Folgen erschienen, welche beide mit viel Humor und spannend gestaltet sind.

Falls ihr Fragen habt, schreibt gerne einen Kommentar. 🙂

Ophèlie Salimata Wuttke (06/21)

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Aktuelles

Die Demokratie ist keine Entscheidung der Effizienz

Die Diskussion ist nicht neu, aber mit den steigenden Zahlen und Sorgen der Corona-Pandemie flammt sie wieder auf. Während die demokratischen Länder bis heute mit ihnen zu kämpfen haben, feiert die kommunistische Partei Chinas bereits den Sieg über das Virus, während die westlichen Länder über langzeitliche Verluste der Wirtschaftsstärke klagen, ist China schon wieder dabei, seinen Siegeszug zur „letzten Supermacht“ (möchte man t-online glauben schenken[1]) fortzusetzen. Neidisch mag man auf die Effizienz schauen, mit welcher diese Autokratie vorgibt, das Virus besiegt zu haben.

Versuchen wir gar nicht erst, was so viele China entgegen halten. Sicher, es gibt kritische Punkte, in denen der Mythos der Effizienz einer Autokratie sich als eben solcher erweist. Aber der entscheidende Punkt und der am häufigsten vergessene und verunglimpfteste ist dieser: Der Moralische.

Wenn an diesem Punkt das Augenrollen einsetzt ist das verständlich. Aber leider ist es die Wahrheit, dass eine Demokratie keine Entscheidung der Effizienz, sondern der Moral ist.

Philosphen wie Kant, einer der Vordenker der Aufklärung, haben lange versucht, Moral und Ethik aus natürlichen Gegebenheiten abzuleiten. Aber das ist absurd. Schon die Formulierung, etwas sei „ethisch nicht vertretbar“ rief bei mir zu frühen Schulzeiten ein Gefühl der Übelkeit hervor, impliziert sie doch, es gebe eine objetkive Ethik, die bestimmtes vorraussetze. Vielleicht ist es kein Zufall, dass diese Aussage von einer Religionslehrerin stammte.

Sind wir nicht gläubig und wollen in unseren Leben auch nicht allein auf die Bibel vertrauen, können wir nur von einer subjektiven Ethik ausgehen. Und alles Subjektive ist eine Entscheidung. Die Prinzipien der Autonie des Einzelnen und der Gleichheit aller Menschen sind – wenn auch möglicherweise aus solchen Richtungen geprägt – Entscheidungen, die von uns getroffen wurden, in der Ansicht, das auf diese Weise das beste Leben der Menschen zu erreichen ist.

Sagen wir es klipp und klar: Eine Demokratie ist ineffizient. Ginge es um Effizienz in der Welt, lägen die Menschen, betrachtet man schon ihre Existenz als nötig, seit Jahren in riesigen Tanks aus Nährflüssigkeit, wie es auch Mia in Juli Zehs Roman „Corpus Delicti“ dem großen Gesundheitsdiktator Kramer als zynischen Vorschlag unterbreitet.

Es mag sein, dass Autokratien und Diktaturen wie die Herrschaft der kommunistischen Partei Chinas eine Form der Effizienz gelingen mag. Es mag sein, dass Demokratien selbst bei optimaler Arbeit vielleicht nie in der Lage sein werden, sich mit einer solchen Produktivität zu messen. Aber es ist auch leicht, Entscheidungen zu fällen, wenn Gegenstimmen nicht existent sind – oder auf einfachem Wege ihrer Existenz beraubt werden können. Die Freiheit war schon immer unser Preis, ein Preis, dessen Zahlung wir als richtig erachten und welche auch nicht zwangsläufig mit ineffizienten Corona-Maßnahmen einhergehen muss.

Denn es gibt berechtigte Kritik am Vorgehen der Regierung im Umgang mit dem Virus. Ihre Existenz allein ist schon eines der Wunder der Demokratie.

Kai Simanski (06/21)


[1]https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_89090774/coronavirus-macht-die-pandemie-china-zur-letzten-supermacht-.html

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Aktuelles

Ein Postmortem der Beamtertafel – Bloß ein Stolperstein?

Die Rezeption meiner Klasse nach dem Einbau einer der neuen Beamertafeln war schon von Beginn an von wenig Begeisterung geprägt, informierte unserer Klassenlehrerin uns doch, dass der Aufenthalt im Klassenraum von nun während jeder Pause verboten sei. Um sicherzustellen, dass auch niemand diese kostbare Technologie beschädigte, wurde der Raum bei Pausenbeginn abgeschlossen.

Die damals vor allem als „Whiteboard“ bezeichneten Tafeln, obgleich das einzig wirklich bemerkenswerte an ihnen die gigantische Beamerkonstruktion und das rechteckige Schaltpanel an der Wand waren, hatten es auch mit den Lehrern eine Zeit lang schwer. Obwohl davon auszugehen ist, dass für den massiven Beamer, ungelenk, wie er an einem hohlen Metallarm hing, der Großteil des Kaufpreises draufging (ein zumindest optisch verwandtes Epson Modell mit vergleichbaren Features kostet rund 1600 Euro[1]), schrieben die meisten anstelle der wohl geradezu antiken Kreide einfach mit den mitgelieferten Whiteboard-Markern.

Doch es gab auch Entdecker und Abenteurer, die sich mutig und entschlossen mit fest ausgestrecktem Zeigefinger in den Dschungel der Benutzerführung und ästhetisch fragwürdigen Menüs des integrierten „Tafelmodus“ wagten.

Nicht viele von ihnen waren danach jemals wieder dieselben. Nur durch einige digitalerprobte Schüler schafften sie es zurück. Ich war eines der Mitglieder dieses „Elite-Teams“.

Denn alleine waren Ausführung und Steuerung dieses hochmodernen Arbeitswerkzeuges nicht zu bewerkstelligen. Fast erinnert es an das Pilotieren eines U-Bootes oder an die Steuerung einem der uralten Mainframes der Computerantike, wie mindestens zwei und am besten drei Experten stets jedes der drei Schaltpanele im Auge behielten mussten. Die Tasten am Beamer selbst, das „Touchpad“ der Tafel und die – angeblich – zentrale Steuereinheit an der Wand, ein ganz schönes Stück daneben. Das Prozedere an Eingaben und Tastendrücken, um die Tafel überhaupt einmal hochzufahren, hätte aber vermutlich auf keine Lochkarte gepasst. Einmal wurde uns sogar nahegelegt, vielleicht eine Anleitung zu schreiben. Erster Schritt: Einen Bannkreis ziehen.

Auch die Bugs, die sich früher noch als echte Lebewesen in den warmen Schaltkreis der Systeme einnisteten, fanden sich, nur steckten sie hier im Design. Das Laufwerk des eingebauten Intel NUCs verklemmte regelmäßig an der schlecht zugeschnittenen Umhüllung, das System selbst war über die sonnlicht-, finger- und eigentlich-fast-alles anfällige Touch-Eingabemethode des Beamers nur unangenehm zu bedienen. Bis unsere Klassenlehrerin sich erwärmte, eine Funkmaus und Tastatur anzuschaffen, wurde alles mit ausgestreckten Armen auf der riesigen Bildschirmtastatur eingetippt.

Irgendwann kapitulierten die Lehrer dann angesichts des umständlichen wie unpraktischen Tafelmodus, welcher, in etwa vergleichbar mit dem IBM 3270 von 1983, in einer Auflösung von 640×480 gerade einmal 8 Farben, drei verschiedene Hintergründe (weiß, kariert, linert) und nicht einmal die einzige Funktion, die wir Schüler und wirklich von einer solchen Apparatur versprochen hatten, bot: Das Tafelbild zu speichern. Ein so grundlegendes, sowie technisch unglaublich einfach umzusetzendes Feature, dass es einem nur das Gefühl von Schlamperei der Entwickler geben konnte, dass es nicht implementiert wurde. Aber vielleicht gab es das sogar, und wir konnten es bloß nicht finden.

Doch nun, bevor auch nur eine von ihnen Zeit hatte durchzubrennen – denn wie sollte man bei einer derart versiegelten Konstruktion jemals den Luftfilter des Beamers wechseln? – steht schon die nächste Generation auf dem Parkett. Die Bildschirmtafel. Man mag hoffen, dass sie eine schönere Geschichte hinterlassen wird. Und sich vielleicht auch langlebiger zeigen wird. Das einzige wirklich Nützliche – und auch das Einzige, was nach den ersten Wochen jemals produktive Verwendung im Unterrichtsalltag fand – war der Beamer. Insofern kann man sich wohl hoffnungsvoll zeigen, da die neuen Tafeln in ihrer Funktion vor allem den Fokus auf die Bildwiedergabe zu legen scheinen.

Doch was soll man nun aus dieser Geschichte lernen?

Nicht jede selbsternannte Innovation des Digitalzeitalters ist als grundlegende Revolution und Neugeburt der Welt zu betrachten.

Letztlich war unsere nagelneue Beamertafel kaum mehr als eine weitere Neuerfindung des Rads.

Nur dass das Rad nun auch Strom und eine 100-seitige Bedienungsanleitung benötigt. Und zudem mit der Arroganz von Sprüchen wie „Endlich raus aus der Kreidezeit“[2] einen ordentlichen Preisanstieg begründet.

Kai Simanski (06/21)


[1]https://heinekingmedia.de/education/digitale-tafel

[2]https://www.galaxus.de/de/s1/product/epson-eb-695wi-wxga-3500lm-interaktiv-uhp-35db-beamer-10128064?gclid=EAIaIQobChMI-9OXsrK-7gIVGvlRCh3eaQGUEAQYASABEgJeC_D_BwE&gclsrc=aw.ds

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Rezepte

Scottish Shortbread

Shortbread ist eine traditionelle Spezialität aus Schottland, die sich von dort aus über ganz England verbreitete. Inzwischen kann klassisches Shortbread von dem Familienunternehmen Walkers auch in Deutschland gekauft werden.

Ursprünglich wurde das Gebäck aus übergebliebenem Brotteig hergestellt, der, manchmal gesüßt, in Stücke geschnitten und im Ofen getrocknet wurde; diese Methode war in ganz Großbritannien beliebt. Mit der Zeit wurde die Hefe im Teig durch Butter ersetzt und das entstandene Shortbread wurde zu einem teuren und für besondere Anlässe reservierten Gut.

Shortbread wird der schottischen Königen Mary (16. Jahrhundert) zugeschrieben, die besonderes Gefallen an der Köstlichkeit gefunden haben soll – obwohl das Gebäck schon lange vor ihrer Zeit hergestellt wurde.

Heute wird Shortbread traditionell an Hogsmanay (Neujahr in Schottland) gegessen.

Zutaten:

  • 375g Mehl
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 125g Zucker
  • 1 Prise Salz

160°C etwa 40 Minuten

  • Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Butter, in Stückchen geschnitten, dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig auf einer glatten Fläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen – dabei möglichst kein zusätzliches Mehl benutzen. Die entstandene Teigplatte auf einem Backblech backen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat (ca. 40 Minuten).
  • Blech aus dem Ofen holen und die noch heiße Teigplatte in „fingers“ schneiden (s. Bild). Zum Schluss die Kekse mit einer Gabel mehrere Male so einstechen, dass ein schönes Muster entsteht.

Wer hat, kann wahlweise auch eine Shortbread-Form (eckig oder rund) nutzen und die Kekse bereits vor dem Backen in die gewünschte Form schneiden. Die Backzeit muss dann evt. angepasst werden.

Alea Unger (06/21)

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Aktuelles

Wieso feiern wir den Pride Month?

Die meisten von euch werden sicherlich mitbekommen haben, dass im Juni der sogenannte „Pride Month“ gefeiert wird. Aber woher kommt das eigentlich und wieso ist es heute noch relevant?

Wir befinden uns in den USA in den 1960er Jahren. Damals wurde Homosexualität, beziehungsweise geschlechtsbezogene und sexuelle Diversität, als Krankheit angesehen und Angehörige der LGBTQ+ Community wurden deshalb ausgegrenzt, diskriminiert und in Zuchthäuser oder Gefängnisse gesteckt.

Das „Stonewall Inn“, eine Bar in der Christopher Street in New York, entwickelte sich zu dieser Zeit zu einer Art geheimen Treffpunkt, an dem sich viele queere Menschen aufhielten. Da das Lokal allerdings keine Lizenz zum Alkoholverkauf hatte, gab es oft Razzien der Polizei, bei denen es häufig zu Gewalt und Verhaftungen gegenüber homosexuellen Menschen kam.

Secrets of the Stonewall Inn | am New York
Bild: Das Stonewall Inn in der Christopher Street in New York
https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse4.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.ZlF-XR8Ndt-qlcnUAuFSGAHaEK%26pid%3DApi&f=1

Am 28. Juni 1969 kam es erneut zu einer gewalttätigen Razzia, doch diesmal hatte sich etwas geändert. Die LGBTQ+ Gemeinschaft wehrte sich gegen die Polizei und demonstrierte. Flaschen und Steine flogen durch die Luft und die Polizisten wurden durch Menschenketten abgedrängt. Es gab viele Verhaftungen und viel Gewalt von Seiten der Polizei, doch die Demonstrant*innen ließen sich nicht unterkriegen und die Uniformierten schafften es erst nach ca. 3 Stunden die Straße zu räumen.

Diese Unruhen führten zu weiteren Protesten für LGBTQ+ Rechte und gegen Polizeigewalt und sind der Anstoß für die Demonstrationen, die auch noch heutzutage stattfinden.

Um an die Aufstände zu erinnern und jene zu feiern, die sich früher schon für Diversität und Rechte eingesetzt haben, feiern wir den Pride-Month. In vielen Städten Deutschlands gibt es Paraden zum Christopher Street Day, welcher nach der berühmten Straße des Stonewall Inns benannt ist.

Ein Name, den ihr kennen solltet: Marsha P. Johnson

Vida, muerte y revolución de Marsha P. Johnson
Bild: Marsha P. Johnson
https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse1.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.26sbEycnTHDKwiVGkaYRngHaHa%26pid%3DApi&f=1

Marsha P. Johnson (1945-1992) war eine afroamerikanische Transfrau, die sich sehr für LGBTQ+ Rechte einsetzte. Zeit ihres Lebens war sie obdachlos und musste sich mit Prostitution über Wasser halten. Im queeren Nachtleben der Christopher Street fand sie ihr Zuhause als Dragqueen. Vor allem lag es ihr am Herzen, obdachlosen LGBTQ+ Jugendlichen zu helfen und sie zu unterstützen. Zusätzlich klärte sie über HIV auf, um der Stigmatisierung von schwulen Männern entgegenzuwirken.  Bei den Stonewall Unruhen war sie sehr präsent und zusammen mit Sylvia Rivera, ebenfalls Aktivistin, maßgeblich an den Aufständen beteiligt

Wieso ist der Pride Month immer noch relevant?

In 70 Ländern der Welt ist Homosexualität strafbar.

In 15 Ländern folgt darauf die Todesstrafe.

In den meisten anderen Ländern werden LGBTQ+ Mitglieder diskriminiert und ausgestoßen. In Deutschland gab es 2020 laut Bundesinnenministerium 782 Straftaten, die aufgrund von homophoben und transphoben Motiven begangen wurden.

Deswegen feiern wir Pride, deswegen brauchen wir Pride. Um auf unsere Vielfalt stolz zu sein und uns nicht zu verstecken. Um für Toleranz und gegen Gewalt einzustehen. Um stolz darauf zu sein, was andere schon für uns geschafft haben und vor allem, um daran zu erinnern, welcher Weg noch vor uns liegt.

Dana L. Dietrich (06/21)

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Wissenswertes

KUBA

Kuba ist bei vielen Leuten ein beliebtes Urlaubsziel. Das liegt daran, dass Kuba wunderschöne Sandstrände von unglaublicher Länge und tropisches Wetter hat. Die südliche Seite der Insel zeigt in die Karibik und die Hauptstadt Havanna (im Spanischen, was man dort spricht, heißt sie „la Habana“) im Norden, liegt an dem Golf von Mexiko. Der Name „Kuba“ kommt daher, dass Kolumbus in seinen Briefen schreibt, dass er auf einer Insel gelandet ist, die die Menschen dort Cubao, Cuban oder Cibao nannten. Kolumbus machte Kuba daraus. Da Kolumbus jede Insel, die er entdeckte, Spanien überschrieb, wird in Kuba immer noch, wie in vielen amerikanischen Ländern, spanisch gesprochen.                                                                               

Kuba wurde 1492 von Kolumbus entdeckt. 19 Jahre später, also 1511, besetzte Spanien die Insel in Mittelamerika. 150 Jahre darauf, etwa 1762, eroberte Großbritannien Kuba und trat sie ein Jahr später wieder an Spanien ab. Kuba unterstand den USA seit 1898. In Folge der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren kam ein Mann namens Fulgencio Batista y Zaldívar, der vom 16.1.1901 bis zum 6.8.1973 lebte, an die Macht. Er wurde von den USA von 1940-1944 unterstützt. Er wurde 1952 Militärdiktator. Fidel Castro Ruz vertrieb ihn mit seinen Guerilla-Kämpfern. Fidel Castro wurde Ministerpräsident und verwandelte Kuba in einen sozialistischen Staat. Die von den USA geleitete und organisierte Landung von Exil-Kubanern scheiterte 1961. In der Kubakrise kam es zu einer Konfrontation zwischen der UdSSR und den USA, die beide Staaten zum Rand eines Atomkrieges brachte. Nach der Blockade Kubas durch die USA holte die Sowjetunion ihre Raketen wieder in die UdSSR. Trotz des Zusammenbruches des Ostblocks 1989/1990 lehnte die Castro-Regierung politische Reformen ab. Allerding gab es dann ein paar vorsichtige Reformen, nachdem die Sowjetunion ihre Wirtschaftshilfe zurückzog und Kuba damit vor ein wirtschaftliches Problem stellte.

Ein kubanischer Peso ist gerade circa 34 europäische Cents wert. Erst seit diesem Jahr gibt es nur noch Peso Cubano und nicht mehr den an den amerikanischen Dollar gebundenen Peso Convertible.

Zum Frühstück gibt es in Kuba meistens einen starken Kaffee mit warmer Milch. Beim Mittag- und Abendessen gibt es häufig warmen Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch mit Gemüse und Reis. Besonders beliebt sind frittiertes Fleisch oder Fisch. Außerhalb von Hotelanlagen gibt es kaum private oder staatliche Restaurants. Nach Kuba existiert kein regelmäßiger Schiffverkehr. In Kuba werden die Sraßen auch anders benutzt, zum Beispiel zum Getreidetrocknen. Immer wieder trifft man Leute, die auf einen kleinen, von einem Pferd gezogenen Wagen, oder auf Rollern fahren. An vielen Orten stehen Leute unter Brücken und warten auf eine Mitfahrgelegenheit.

Das US-amerikanische Gefangen-Lager Guantanamo, das sich in dem Marine-Stützpunkt Guantanamo Bay Naval Base befindet, ist in Kuba.

Jonas Boltzendahl (06/21)


Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#/media/Datei:Downtown_Scene_with_Capitolio_-_Centro_Habana_-_Havana_-_Cuba.JPG

https://de.wikipedia.org/wiki/Kubanischer_Peso#/media/Datei:KubanischerPeso1896R.jpg https://de.wikivoyage.org/wiki/Kuba

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Wissenswertes

Essen rund um die Welt

Essen ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Es kann nicht nur unheimlich gut schmecken, es ist sogar lebensnotwenig. Essen kann aber auch super faszinierend sein, denn überall auf der Welt isst man anders. Zum einen unterscheiden sich die Gerichte und wie sie zubereitet werden, zum anderen unterscheiden sich die Essgepflogenheiten rund um die Welt.

Während man in Deutschland gerne Vollkornbrot mit Käse zum Frühstück isst, ist das schon ein paar hundert Kilometer weiter westlich ganz anders. In Frankreich z. B. frühstückt man normalerweise Croissants. Es gibt Länder, in denen nur ein Kaffee mit einer kleinen Backware als Frühstück reichen (Italien, Spanien), aber es gibt auch Länder wie z. B. die Türkei, in der das Frühstück eine sehr ausgiebige Mahlzeit darstellt. Dort isst man zum Frühstück traditionellerweise Schafskäse, Rührei, Oliven, Tomaten, Gurken, Paprika, Honig, Sesamkringel, Knoblauchwurst und Tee zum Frühstück. Auch England ist für sein ausgiebiges Frühstück berühmt. Speck, Bohnen („Baked Beans“), Pilze, Würstchen, „Black Pudding“ (eine regionale Art Blutwurst), Spiegelei und Tee mit Milch gehören dort zu einem gewöhnlichen Frühstück dazu. Während man in Niger Maisfladen mit Bohnen-Pfannkuchen und Hirse- oder Maisbrei frühstückt, isst man in Indonesien Nasi Goreng (Reis mit Gemüse und Hühnerfleisch) oder Süßkartoffeln zum Frühstück.

Bild: Nasi Goreng ist ein Reisgericht mit Gemüse und Hühnerfleisch, das man in Indonesien zum Frühstück ist.
ttps://www.yummy.ph/recipe/nasi-goreng-recipe-a1715-20191127

In Mexiko wird normalerweise nicht so wie in Deutschland dreimal am Tag gegessen, sondern fünfmal. Es fängt an mit dem „ganz normalen“ Frühstück, das meistens in Form von Zerealien zu sich genommen wird. Auch das Mittagessen findet ähnlich wie in Deutschland statt. Dort gibt es meistens zwischen 13 und 15 Uhr Suppe, Reis oder Bohnen als Vorspeise, ein Hauptgericht und dann noch einen Nachtisch. Allerdings haben die Mexikaner*innen noch je eine Mahlzeit dazwischen. Die sogenannte „Almuerzo“ findet meistens zwischen 10 und 12 Uhr statt und beinhaltet üblicherweise sandwich-artige Tortillas oder Maisprodukte wie der sogenannten „Sopes“ (Kuchen aus Maismehl) oder die „Memelas“ (gegrillte dünne Fladen aus Maismehl) mit Bohnen, Fleisch, Avocado und Soße. Zwischen dem Mittag- und dem Abendessen gibt es dort noch die sogenannte „Merienda“, die meistens aus süßem Brot und heißer Schokolade oder Atole (einem Getränk aus Maisbrei) besteht. Ein typisches Gericht für das Abendessen in Mexiko sind Tacos.

Bild: Tacos sind ein typisches Abendessen in Mexiko, wo man insgesamt fünf Mahlzeiten am Tag hat.
https://purelimon.de/vegane-tacos-super-easy-und-lecker/

Viele ostasiatische Länder wie China, Indien oder Japan sind, genauso wie viele Länder Afrikas, für ihr scharfes Essen berühmt. Dort ist es üblich, dass fast jedes Gericht mit Chili gewürzt wird.

Auch die Essgepflogenheiten sind überall unterschiedlich.

Insgesamt essen weniger als 10% der Weltbevölkerung mit Messer und Gabel.

Den zweiten Platz belegen Stäbchen als Hilfsmittel beim Essen und Platz eins nimmt das Essen mit den Händen ein.

Bild: Ein großer Teil der Weltbevölkerung isst mit Stäbchen.
https://www.pinterest.de/pin/138626494765326137/

In China ist es ein Kompliment, wenn man beim Essen Geräusche von sich gibt, dadurch weiß der/die Köch*in, dass es geschmeckt hat. In Georgien ist es üblich, dass der/die Gastgeber*in ein Glas Wein über der Tischdecke auskippt, damit die Gäste wissen, dass sie kleckern dürfen, und während es in Deutschland als höflich angesehen wird, beim Essen beide Hände auf dem Tisch zu haben, ist es in den USA üblich, erst das ganze Essen klein zu schneiden und dann mit einer Hand auf dem Schoß zu essen. In Portugal gilt es als extrem unhöflich nachzusalzen oder nachzupfeffern, das gilt als Beleidigung gegen die/den Köch*in.

Bild: Die meisten Menschen auf der Welt essen mit den Händen. Oft tut man das ausschließlich mit der rechten Hand.
https://blog.shantitravel.com/de/asien/sri-lanka-rundreise/sri-lanka-essen.htm

In Tansania gehört es sich nicht, pünktlich zu einer Essenseinladung zu erscheinen, man sollte 15-30 Minuten später als zur verabredeten Uhrzeit da sein. In arabischen Ländern gilt die linke Hand als Tabu. Die darf weder zum Essen (dort wird auch oft mit den Händen gegessen), noch zum Annehmen von Gegenständen verwendet werden. Obwohl es in vielen Ländern üblich ist, den Teller komplett leerzuessen, um zu zeigen, dass es geschmeckt hat, ist genau dies in Ländern wie Korea oder Ägypten ein Zeichen dafür, dass man noch Hunger hat. Sobald man dort fertig mit Essen ist, lässt man zumindest einen kleinen Rest des Essens auf dem Teller.

Bild: Die Essgewohnheiten sind vielfältig und rund um die Welt unterschiedlich. Hier ist eine Mahlzeit in Korea zu sehen.
https://www.objektmoebel-journal.de/was-die-koreanische-kueche-zu-bieten-hat/

Überall auf der Welt bildet das Essen eine notwendige Lebensgrundlage, darüber hinaus dient es aber auch dem Genuss und als soziales Ereignis, das in jeder Gesellschaft in unterschiedlicher Art gestaltet wird.

Anne B. (06/21)

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Wissenswertes

Das Meer

Die Erde besteht aus rund 71% Wasser. Diese großen Mengen an Wasser nennen wir das Meer. 31.7% des Weltmeeres sind 4000-5000 Meter tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 Metern Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Meer. Dort leben sehr viele Säugetiere wie Delfine oder Wale, aber auch sehr viele Korallen, Algen oder andere Pflanzen. Es sind erst 5% des Meeres erforscht. Wegen der Erderwärmung schmilzt das Eis und so steigt auch der Meeresspiegel schnell.

Helena Hirschfeld (06/21)