Politik ist für viele jüngere Menschen kein sehr spannendes Thema – der erste Gedanke ist fast immer: „Es ist halt nur ein Schulfach und die richtige Politik betrifft einen ja noch nicht oder wenn, kann man eh noch nicht mitentscheiden.“. Wenn man sich aber doch auf das Thema einlässt und intensiver darüber nachdenkt, erkennt man schnell, dass es auch anders sein kann. Denn auch wenn der Eingangssatz im Ansatz zutrifft, bedeutet dies nicht, dass Politik nicht trotzdem ein spannendes Thema sein kann und es auch interessant und wichtig sein kann, sich mit der Politik und vor allem der aktuellen auseinanderzusetzen. Denn irgendwann kann man mitentscheiden und dann sollte man dieses Recht auch unbedingt nutzen. Dann aber ist es von großem Vorteil, wenn man sich schon früher mit den verschiedenen Aspekten befasst hat und sich eine eigene und fundierte Meinung bilden konnte. Es sind schließlich die eigenen Rechte, über die man bei einer Wahl entscheidet, selbst bei einer scheinbar unbedeutenden Kommunalwahl. Denn die Politik und Wahlen sind die Grundpfeiler der Demokratie und unserer gesamten Gesellschaft.
Aus diesem Grund sind hier ein paar Podcasts, mit denen man sich auf interessante Art und Weise schnell und unkompliziert mit der Politik, aber auch deren Verbindungen in andere gesellschaftlichen Felder, wie z.B. der Geschichte, auseinandersetzen kann.
In dem Roman „Code Orestes – das auserwählte Kind“, das von Maria Engstrand geschrieben wurde und 2018 erschienen ist, geht es um zwei 12-jährige Kinder, die Chiffren (ver-schlüsselte Texte), die entschlüsselt werden müssen, um das Geheimnis eines Briefes lösen zu können.
In ‚Momo oder die seltsame Geschichte von den Zeitdieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück brachte‘ von Michael Ende, Autor der ‚Unendlichen Geschichte‘ und des ‚satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches‘, geht es um das junge Waisenmädchen Momo, das in der Ruine eines alten Amphitheaters lebt und von den freundlichen Stadtbewohnern versorgt wird.
Die Rezeption meiner Klasse nach dem Einbau einer der neuen Beamertafeln war schon von Beginn an von wenig Begeisterung geprägt, informierte unserer Klassenlehrerin uns doch, dass der Aufenthalt im Klassenraum von nun während jeder Pause verboten sei. Um sicherzustellen, dass auch niemand diese kostbare Technologie beschädigte, wurde der Raum bei Pausenbeginn abgeschlossen.
Die damals vor allem als „Whiteboard“ bezeichneten Tafeln, obgleich das einzig wirklich bemerkenswerte an ihnen die gigantische Beamerkonstruktion und das rechteckige Schaltpanel an der Wand waren, hatten es auch mit den Lehrern eine Zeit lang schwer. Obwohl davon auszugehen ist, dass für den massiven Beamer, ungelenk, wie er an einem hohlen Metallarm hing, der Großteil des Kaufpreises draufging (ein zumindest optisch verwandtes Epson Modell mit vergleichbaren Features kostet rund 1600 Euro[1]), schrieben die meisten anstelle der wohl geradezu antiken Kreide einfach mit den mitgelieferten Whiteboard-Markern.
Doch es gab auch Entdecker und Abenteurer, die sich mutig und entschlossen mit fest ausgestrecktem Zeigefinger in den Dschungel der Benutzerführung und ästhetisch fragwürdigen Menüs des integrierten „Tafelmodus“ wagten.
Nicht viele von ihnen waren danach jemals wieder dieselben. Nur durch einige digitalerprobte Schüler schafften sie es zurück. Ich war eines der Mitglieder dieses „Elite-Teams“.
Denn alleine waren Ausführung und Steuerung dieses hochmodernen Arbeitswerkzeuges nicht zu bewerkstelligen. Fast erinnert es an das Pilotieren eines U-Bootes oder an die Steuerung einem der uralten Mainframes der Computerantike, wie mindestens zwei und am besten drei Experten stets jedes der drei Schaltpanele im Auge behielten mussten. Die Tasten am Beamer selbst, das „Touchpad“ der Tafel und die – angeblich – zentrale Steuereinheit an der Wand, ein ganz schönes Stück daneben. Das Prozedere an Eingaben und Tastendrücken, um die Tafel überhaupt einmal hochzufahren, hätte aber vermutlich auf keine Lochkarte gepasst. Einmal wurde uns sogar nahegelegt, vielleicht eine Anleitung zu schreiben. Erster Schritt: Einen Bannkreis ziehen.
Auch die Bugs, die sich früher noch als echte Lebewesen in den warmen Schaltkreis der Systeme einnisteten, fanden sich, nur steckten sie hier im Design. Das Laufwerk des eingebauten Intel NUCs verklemmte regelmäßig an der schlecht zugeschnittenen Umhüllung, das System selbst war über die sonnlicht-, finger- und eigentlich-fast-alles anfällige Touch-Eingabemethode des Beamers nur unangenehm zu bedienen. Bis unsere Klassenlehrerin sich erwärmte, eine Funkmaus und Tastatur anzuschaffen, wurde alles mit ausgestreckten Armen auf der riesigen Bildschirmtastatur eingetippt.
Irgendwann kapitulierten die Lehrer dann angesichts des umständlichen wie unpraktischen Tafelmodus, welcher, in etwa vergleichbar mit dem IBM 3270 von 1983, in einer Auflösung von 640×480 gerade einmal 8 Farben, drei verschiedene Hintergründe (weiß, kariert, linert) und nicht einmal die einzige Funktion, die wir Schüler und wirklich von einer solchen Apparatur versprochen hatten, bot: Das Tafelbild zu speichern. Ein so grundlegendes, sowie technisch unglaublich einfach umzusetzendes Feature, dass es einem nur das Gefühl von Schlamperei der Entwickler geben konnte, dass es nicht implementiert wurde. Aber vielleicht gab es das sogar, und wir konnten es bloß nicht finden.
Doch nun, bevor auch nur eine von ihnen Zeit hatte durchzubrennen – denn wie sollte man bei einer derart versiegelten Konstruktion jemals den Luftfilter des Beamers wechseln? – steht schon die nächste Generation auf dem Parkett. Die Bildschirmtafel. Man mag hoffen, dass sie eine schönere Geschichte hinterlassen wird. Und sich vielleicht auch langlebiger zeigen wird. Das einzige wirklich Nützliche – und auch das Einzige, was nach den ersten Wochen jemals produktive Verwendung im Unterrichtsalltag fand – war der Beamer. Insofern kann man sich wohl hoffnungsvoll zeigen, da die neuen Tafeln in ihrer Funktion vor allem den Fokus auf die Bildwiedergabe zu legen scheinen.
Doch was soll man nun aus dieser Geschichte lernen?
Nicht jede selbsternannte Innovation des Digitalzeitalters ist als grundlegende Revolution und Neugeburt der Welt zu betrachten.
Letztlich war unsere nagelneue Beamertafel kaum mehr als eine weitere Neuerfindung des Rads.
Nur dass das Rad nun auch Strom und eine 100-seitige Bedienungsanleitung benötigt. Und zudem mit der Arroganz von Sprüchen wie „Endlich raus aus der Kreidezeit“[2] einen ordentlichen Preisanstieg begründet.
Die Diskussion ist nicht neu, aber mit den steigenden Zahlen und Sorgen der Corona-Pandemie flammt sie wieder auf. Während die demokratischen Länder bis heute mit ihnen zu kämpfen haben, feiert die kommunistische Partei Chinas bereits den Sieg über das Virus, während die westlichen Länder über langzeitliche Verluste der Wirtschaftsstärke klagen, ist China schon wieder dabei, seinen Siegeszug zur „letzten Supermacht“ (möchte man t-online glauben schenken[1]) fortzusetzen. Neidisch mag man auf die Effizienz schauen, mit welcher diese Autokratie vorgibt, das Virus besiegt zu haben.
Die meisten von euch werden sicherlich mitbekommen haben, dass im Juni der sogenannte „Pride Month“ gefeiert wird. Aber woher kommt das eigentlich und wieso ist es heute noch relevant?
Wir befinden uns in den USA in den 1960er Jahren. Damals wurde Homosexualität, beziehungsweise geschlechtsbezogene und sexuelle Diversität, als Krankheit angesehen und Angehörige der LGBTQ+ Community wurden deshalb ausgegrenzt, diskriminiert und in Zuchthäuser oder Gefängnisse gesteckt.
Die Erde besteht aus rund 71% Wasser. Diese großen Mengen an Wasser nennen wir das Meer. 31.7% des Weltmeeres sind 4000-5000 Meter tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 Metern Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Meer. Dort leben sehr viele Säugetiere wie Delfine oder Wale, aber auch sehr viele Korallen, Algen oder andere Pflanzen. Es sind erst 5% des Meeres erforscht. Wegen der Erderwärmung schmilzt das Eis und so steigt auch der Meeresspiegel schnell.