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Wissenswertes

Wohlfühlen im eigenen Körper

Bin ich zu dick? Bin ich zu dünn? Was denken wohl die Anderen über mich? Entspreche ich der Norm?

Diese und mehr Fragen stellen sich viele Jugendliche in Deutschland. Viele denken, sobald das Wort ,,Esstörung“  fällt eher an Magersucht oder Bulimie. Unter Magersucht versteht man eine schwere psychische Erkrankung von meist Mädchen und jungen Frauen, die oft ein verzerrtes Bild ihres Körpers haben. Obwohl diese schon meist sehr untergewichtig sind, fühlen sie sich meist trotz rapider Diäten immer noch zu dick. Im Gegensatz zu der Magersucht versteht man unter Bulimie eine ,,Ess-Brechsucht“, bei der Btroffene durch Essanfälle sehr viel Nahrung zu sich nehmen, diese jedoch durch Schuldgefühle wieder ,,loswerden“ durch Methoden wie Erbrechen oder Hungern.

Jedoch  ist auch die sogenannte Adipositas ,,Fresssucht“ auch eine Form der Essstörung. Frauen und Mädchen erkranken öfter an Magersuch und Bulimie, jedoch leiden Männer und Jungen im Gegensatz zum anderen Geschlecht öfter an der ,,Binge-Eating-Störung“. Dies ist eine Art der Esstörung, bei der Betroffene sich mit sogenanten ,,Fressattacken“ regelrecht den Magen vollschlagen, bis sie unangenehme Sättigung spühren. Der Unterschied zu Bulimie ist hierbei, dass Betroffene nur sehr selten zu Gewichtsreduzierenden Mitteln wie Erbrechen, Sport oder Hungern greifen. Jedoch bleibt doch immer noch die Frage, wieso das Ganze? Sollte man sich nicht wohl in dem Körper fühlen, in dem man steckt?

Diese Frage stellen sich sicher nicht nur Aussenstehende wie Familie, Freunde und Bekanntenkreis, sondern auch die jeweiligen Beteiligten. Allerdings wird es ja nicht umsonst Sucht genannt. Auch wenn alle Essstörungen so unterschiedlich scheinen, dies haben sie zumal gemeinsam.

Teilweise wissen ,,Süchtige“ kurzzeitig gar nicht mehr, wofür sie dies machen, da sie nur noch diese eine Zahl auf der Waage sehen, die täglich sinken MUSS ( Besipiel Magersucht oder Bulimie). Durch diese Sucht entstehen auch oft psychisch, chronische Krankheiten wie Depressionen oder Psychosen. Jedoch ist es gar nicht so einfach als Aussenstehender zu helfen, da diese meistens nur Wut, Trauer und Enttäuschung der Betroffenen abbekommen.

Auch wenn Essstörungen psychische Krankheiten sind, können diese zu großen physischen Problemen führen.

Das Beste ist also zum Beispiel einen Hausarzt aufzusuchen. Was viele Beteiligte sich jedoch erstmal durch den Kopf gehen lassen müssen ist, dass sie krank sind, was sich viele vorerst gar nicht eingestehen.

Alles in einem kann man sagen, dass auch die Essstörungen eine ernstzunehmende Krankheit, die auch durch psychomatische Hilfe bekämpft werden kann und sollte.

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