Materialgestütztes Schreiben, Lasse Liebich, Q2, (4/22)
Im Deutschunterricht in der Schule lernen wir alle, dass die Epoche der Romantik vom Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Wir lernen, dass es typisch für den Romantiker war, vor der Wirklichkeit und gesellschaftlichen Normen zu flüchten und den Fokus auf die Sehnsucht, eigene Gefühle und Individualität zu legen. Wie also kann es sein, dass in einer Welt, die durch Globalisierung und Digitalisierung immer pluraler und individueller wird und somit doch eigentlich eine Abkehr von der Norm impliziert, die Romantik laut vieler Kritiker komplett verschwunden zu sein scheint?


